Kein Geld am Ende des Monats

3 Gründe, warum viele Leute am Ende des Monats nicht viel Geld übrig haben

Vielleicht kennst du ja auch Leute, die am Ende des Monats kaum mehr Geld am Konto übrig haben oder vielleicht gehörst du selbst dazu?

In diesem Artikel erfährst du von den 3 Gründen, warum viele am Ende des Monats nicht viel Geld übrig haben, und was man dagegen tun kann.

Dein Einkommen ist zu gering um zu sparen

Kleinvieh macht auch Mist

Fange klein an zu sparen. Lege jeden Tag 1 oder 5€ zur Seite. Mit der Zeit sparst du dir einen kleinen Finanzpolster an.

Reduziere deine Fixkosten

Durch Vergleiche und Wechsel von Anbietern können Kosten für Handy, Internet, Fernseher, Versicherung, Konto, Kredit, Strom und Gas deutlich reduziert werden. Wie du jährlich 700 Euro zusätzlich sparen kannst, erfährst du in einem der letzten Blogbeiträge.

Bilde dich weiter

Bilde dich weiter und schaffe dadurch einen Mehrwert für deine Kunden bzw. deinen Arbeitgeber. Mittelfristig steigen so deine Umsätze bzw. dein Einkommen. Wenn du angestellt bist,  kannst du auch überlegen deinen Arbeitgeber zu wechseln. In der Regel steigt dein Gehalt durch einen Jobwechsel, wenn du das notwendige Knowhow in das neue Unternehmen einbringst.

Suche dir einen kleinen Nebenjob

Je nachdem wieviel Zeit du tatsächlich zur Verfügung hast, gibt es viele Möglichkeiten. Online-Umfragen zum Beispiel wie bei Toluna* , Marketagent* oder Entscheiderclub* dauern  in der Regel nur ein paar Minuten am Tag. Wenn du mehr Zeit zur Verfügung hast, kannst du auch Kinder beaufsichtigen, Nachhilfe geben, kurze Texte schreiben, Programme und Websites testen, Uber fahren oder wissenschaftliche Arbeiten korrigieren, um dein Einkommen etwas aufzupeppen.

Dir fällt das Sparen grundsätzlich schwer

Damit dir dein Geld nicht durch die Finger rinnt, probiere folgende Methoden aus:

Setze dir ein finanzielles Ziel

Sagen wir, dass dein Ziel ist, am Ende des Jahres 10.000 EUR gespart zu haben. Jetzt ist es wichtig, deinen Erfolg zu tracken. Schreibe dir monatlich auf, wie viel du schon gespart hast und wie viel dir noch fehlt, um dein Ziel zu erreichen. Mit einem klaren Ziel vor Auge, bist du viel motivierter Monat für Monat etwas zur Seite zu legen.

Spare mit dem Mehrkontenmodell

Überweise von deinem Einkommen monatlich automatisch mit einem Dauerauftrag 10% auf ein separates Konto. Aus den Augen, aus dem Sinn. Du wirst sehen, dass dir die 10% nach ein paar Monaten gar nicht mehr abgehen. Wie das Mehrkontenmodell genau funktioniert, kannst du gerne in diesem Blogartikel: Sparen leicht gemacht mit dem Mehrkontenmodell  nachlesen.

Spare mit dem Briefkuvert

Auch die Briefkuvert-Methode hat sich schon bei vielen bewährt. Am Anfang des Monats hebst du einen gewissen Betrag von der Bank ab, den du für den Haushalt, Klamotten, Freizeit etc. benötigst. Nimm vier Briefkuverts. Beschrifte den ersten Umschlag mit „Woche 1“, den 2. Umschlag mit „Woche 2“ etc. Den Betrag den du abgehoben hast, teilst du durch vier und befüllst die vier Briefkuverts.

Der Betrag in dem jeweiligen Kuvert steht dir pro Woche zur Verfügung. Wenn dir das Geld mal ausgeht, darfst du aber nicht wieder zur Bank laufen, um neues Geld abzuheben. Jetzt heißt es zu improvisieren. Beispielsweise, dein Essen zur Arbeit mitzunehmen, nicht unterwegs zu frühstücken etc.

Wichtig ist es natürlich, dass du am Anfang deine Ausgaben nicht zu knapp berechnen darfst. Ziel ist es, dass dir am Ende des Monats Geld zum Sparen übrig bleibt. Aber übertreiben muss man auch nicht.

Spare mit dem Haushaltsbuch

Führe ein Haushaltsbuch. Nur so hast du dein Geld besser unter Kontrolle. Außerdem weißt du am Ende des Monats, wie viel du für was tatsächlich ausgegeben hast. Welche Möglichkeiten es gibt ein Haushaltsbuch zu führen und welche sonstigen Vorteile du damit hast, erfährst du diesem Blogbeitrag: Haushaltsbuch – So bekommst du deine Finanzen in den Griff.

Falsche innere Einstellung hindert dein Sparverhalten

Bist du der Meinung, dass sich Sparen bei den jetzigen Zinsen kaum noch lohnt?

Genau so sehen das 40% der ÖsterreicherInnen laut einer Studie von J.P. Morgan Asset Management auch. Wo ist hier der Denkfehler? Denn jeder Euro, den du heute sparst, hast du morgen auch noch zur Verfügung.

Neben dem guten alten Sparbuch gibt es noch genug Möglichkeiten langfristig Vermögen aufzubauen. Welche Möglichkeiten es gibt Niedrigzinsen zu trotzen, findest du in diesen Blogartikeln.

Mit einem gut gefüllten Finanzpolster, hast du einfach viel mehr Wahlmöglichkeiten. Du bist nicht mehr so sehr von deinem Arbeitgeber, deiner PartnerIn, Rente oder vom Staat abhängig.

Bist du der Meinung, dass Sparen Verzicht ist?

Nicht notwendigerweise. In Finanzpolsters Artikel: Wie du jährlich 700 Euro zusätzlich sparen kannst, hast du erfahren, wie du jährlich 700EUR sparen kannst, ohne auf Konsum zu verzichten.

Verzicht bedeutet für Finanzpolster etwas nicht zu kaufen, das man wirklich braucht. Aber was brauchen wir wirklich? Wenn du mal umgezogen bist, erkennst du vielleicht, dass du viele Sachen nicht benötigst bzw. kaum genutzt hast. Wäre es nicht besser, diese Dinge gleich gar nicht zu kaufen?

Schwierig ist natürlich einzuschätzen, ob man einen Gegenstand braucht oder nicht. Hier gibt es aber einen einfachen Trick: Wenn du etwas Größeres kaufen möchtest, schreibe dir das in einer Excelliste auf. Willst du diesen Gegenstand nach 30 Tagen immer noch haben? Dann kaufe! Erfahrungsgemäß willst du 25%-50% der Dinge auf der Liste gar nicht mehr haben. Diese Methode hilft dir auch, Impulskäufe zu vermeiden.

Bist du der Meinung, dass du zu jung bist um Geld zu sparen?

Wieso es wichtig ist, so früh wie möglich mit dem Sparen und Investieren zu beginnen, kannst du gerne in diesem Blogartikel nachlesen. Kurz gesagt, wenn du mit 16 Jahren monatlich ungefähr 200 EUR in den Aktienmarkt investierst, bist du mit 65 Jahren ein Millionär. Ein 40-Jähriger müsste hingegen schon 1200 EUR im Monat investieren, um als Millionär in den Ruhestand zu gehen.
Das ist die Magie des Zinseszinses. Wie sich der Zinseszins auf unser Vermögen auswirkt, können sich viele von uns gar nicht richtig vorstellen. Auch zu diesem Thema hat Finanzpolster schon einen Blogbeitrag erfasst, falls du Interesse hast, dann lese: Entdecke die Magie des Zinseszinses

Bist du der Meinung, dass du erst mit dem Sparen beginnen kannst, wenn du mehr Geld hast?

Hier beißt sich die Katze selbst in den Schwanz. Das entsprich der Aussage: „ich gehe erst in das Fitnesscenter, wenn ich schon einen Sixpack habe.“ Sparen ist außerdem eine Gewohnheit. Wenn du jetzt nicht sparst, sparst du vermutlich auch nicht, wenn du eine Gehaltserhöhung bekommst.

Fazit

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum viele Leute am Ende des Monats nicht viel Geld übrig haben. Nicht immer ist es, weil unser Einkommen zu niedrig ist. Aber selbst bei niedrigem Einkommen kannst du monatlich einen kleinen Betrag, ansparen. Falsche innere Einstellung und mangelnde Disziplin sind häufige Gründe, warum unser Konto am Ende des Monats auf null ist.

Hoffentlich kannst du aus diesem Artikel ein paar Werkzeuge mitnehmen, um so langfristig deinen eigenen Finanzpolster aufzubauen.

Hast du Schwierigkeiten monatlich etwas zu sparen? Welche Tipps und Tricks kannst du empfehlen?

Wenn du noch mehr Blogartikel zum Thema Sparen lesen möchtest, lese hier weiter. Wenn du langfristig dein Vermögen aufbauen möchtest, dann informiere dich hier weiter.

Bildnachweis: chronomarchie | Pixabay

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