P2P Kredite-Monatliche-Zinsen

P2P Kredite Monatliche Zinsen ohne einen Finger zu rühren

Hast du schon mal davon geträumt jeden Monat ohne einen Finger zu rühren Zinsen zu bekommen? Und das wirklich Monat für Monat? Davon musst du nicht mehr träumen. Dieses Phänomen heißt P2P Kredite. In diesem Artikel erfährst du von diesem neuen Trend und wie dieser Trend dir hilft dein Finanzpolster weiter aufzubauen.

Was sind P2P Kredite?

Die Idee der Peer to Peer Kredite gibt es schon sehr lange. Die Vergabe von Privatkrediten über das Internet hat sich aber erst 2005 entwickelt. Als Vorreiter zählen Firmen wie Zopa aus England und Prosper Marketplace aus den USA.

Private Personen und mittlerweile auch kleine Unternehmen können über eine Online-Plattform z.B. Lendico oder Auxmoney einen Kredit beantragen. Die Plattformbetreiber überprüfen ihre Unterlagen und Sicherheiten. Abhängig von der Bonität und Besicherung errechnet die Plattform den Kreditzins.

So kommst du ins Spiel

Die P2P Plattform vergibt (meist) nicht selbst Kredite. Nach erfolgreicher Überprüfung der Dokumente wird das Kreditansuchen über die Plattform an Investoren vermittelt und die Plattform erhält bei erfolgreicher Finanzierung eine Provision. Ebenso überwacht die Plattform, ob Kreditvereinbarungen eingehalten werden und setzt gegebenfalls rechtliche Schritte.

Je nach Plattform kannst du schon ab 10 Euro in ein Kreditprojekt investieren, das von mehreren Anlegern zusammen finanziert wird.

Abhängig vom Risiko kannst du mit einer Rendite von 5-15% p.a. rechnen.

Warum geht der Kreditnehmer nicht einfach zu seiner Hausbank?

Das ist eine berechtigte Frage. Für den Kreditnehmer ist die schnelle  Bearbeitung ein wichtiger Vorteil. Der Kreditnehmer spart sich außerdem den Weg zu einer Bank und kann bequem alles von zuhause erledigen.

Die Kreditvergabe ist insgesamt einfacher und oft weniger bürokratisch. Trotzdem achtet die Plattform auf die Einhaltung der Qualitätsanforderungen. Laut Information von Lendico werden ungefähr nur 10% der Kreditanträge von Lendico angenommen. Erst dann können diese Kreditprojekte durch Anleger finanziert werden.

Last but not least sind die Kreditkosten über P2P Plattformen oft niedriger als bei klassischen Bankenkrediten oder bei Überziehung des Kontos.

Welche P2P Plattformen gibt es?

Seit dem Erscheinen der ersten P2P Plattformen hat sich viel getan. Das Volumen der über P2P Plattformen finanzierten Kredite ist im Jahre 2015 auf über 26 Milliarden USD gestiegen (Transparency Market Research, 2016). Dieser Trend setzt sich kontinuierlich fort. Unterschiedliche Studien unter anderen von Ernst&Young und Morgen Stanley erwarten Potential für enormes Wachstum in den nächsten Jahren.

Auch Österreich ist mit einer P2P Plattform vertreten. 2014 hat Lendico.at in Österreich Fuß gefasst. Leider vergibt die Plattform seit 2017 keine neuen Kredite mehr.

Zu den bekanntesten Plattformen zählen Auxmoney (Deutschland), Bondora* (Estland), Funding Circle (England), Zopa (England), Lending Club (USA), Mintos* (Lettland), Twino (Lettland) und Pret d’Union (Frankreich).

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Warum sind Investments in P2P Kredite für dich interessant?

  • Bei P2P Krediten handelt es sich um eine Anlageklasse, die (fast) unabhängig vom Aktien und Anleihenmarkt ist. So streust du das Risiko von deinem Portfolio
  • Das Investitionsrisiko ist höher als bei klassischen Sparformen, daher wirst du mit einer höheren Rendite belohnt. Abhängig vom Risiko kannst du mit 5%-15% Rendite p.a. rechnen.
  • Du unterstützt mit deiner Finanzierung eine andere Person, die gerade das Geld nötig hat.
  • Du kannst Kreditprojekte mit kurzen und variablen Laufzeiten auswählen (von ein paar Tagen bis zu mehreren Jahren)
  • Je nach Plattform kannst du schon mit 5-25 Euro investieren. Ist doch klasse oder?
  • Im Gegensatz zu Investments in Wertpapieren, fallen bei P2P Krediten kaum Spesen an. Lendico verrechnet 1% von Zins- und Tilgungszahlung, bei Auxmonex werden 1% der Anlagesummer abgezogen. Bondora, Mintos, Twino und viele weitere Plattformen verrechnen keine Spesen für Anleger!!
  • Höhere Liquidität und niedrigeres Risiko durch monatliche Tilgung (Rückzahlung der Kreditraten +Zinsen). Da du ja monatlich einen Teil von deinem investierten Geld inklusive Zinsen zurück bekommst, wird Monat für Monat immer weniger Geld gebunden. Im Fall eines Totalausfalls, verlierst du nicht 100% deines Kapitals, was bei klassischen Anleihen der
    Fall wäre.
  • Die Ausfallsrate bei Krediten ist niedrig. Auxmoney beispielsweise wirbt mit einer Ausfallsquote von 3%. Bei Mintos gibt es nur 0,3% Ausfälle (liegt an der Buyback Garantie der Plattform. Erklärung folgt im nächsten Beitrag). Finanzpolster hat bei Lendico (seit 2014 investiert), Mintos, Twino (beide seit Juni 2016 investiert) und Bondora (seit Anfang 2017
    investiert) bisher keine Ausfälle (bisher in ungefähr 1000 Kreditprojekte beteiligt).

Was musst du beim Investieren in P2P Kredite beachten?

  • Hohe Rendite bedeuten gleichzeitig auch höheres Risiko. Achte daher darauf nie alle Eier in einen Korb zu legen, sondern teile dein Investment auf mehrere Projekte auf.
  • Eine Streuung der Plattformen kann zusätzlich das Risiko senken. Im Falle einer Insolvenz der Plattform, kannst du zwischenzeitlich nicht auf dein Geld zugreifen.
  • Investiere nur mit dem Geld, das du in der nächsten Zeit sicher nicht brauchst. Im Gegensatz zu einem Tagesgeldkonto, kannst du nicht jederzeit aus deinem Investment aussteigen.
  • Stelle dir die Frage, ob du den Totalverlust verkraften kannst, und fange immer klein an zu investieren.
  • Wie immer gilt, lass dein Geld für dich arbeiten und beschäftige dich (außer zur Beginn) nicht zu viel damit.

Rendite von 11% p.a ist nicht möglich? Ist doch. Im nächsten Artikel stellt dir Finanzpolster die aufstrebende P2P Plattform Mintos* vor, die mit jährlichen Renditen von über 11% wirbt.

 

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