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Mit P2P Krediten auf dem Weg zur finanziellen Sicherheit

Mit P2P Krediten auf dem Weg zur finanziellen Sicherheit

Heute heißen wir Bernhard herzlich willkommen. Bernhard hat mit 34 seinen Angestelltenberuf aufgegeben und widmet sich seither seinen Finanzinvestments und diversen Projekten. Was seine Bewegründe waren und welche Projekte Bernhard mit Leidenschaft verfolgt, erfährt ihr in diesem spannenden Interview.

Außerdem erzählt uns Bernhard von seinem Engagement in P2P Krediten und seinem kürzlichen Besuch bei diversen P2P Kreditplattformen in den baltischen Ländern.

Bernhard, stelle dich bitte kurz vor.

Hallo! 🙂 Ja, was schreibt man da in der Kürze? Mein Name ist Bernhard Hummel, bin in Wien geboren und habe hier auch nach wie vor meinen Hauptwohnsitz. Ich habe Lehramt studiert, das Studium auch abgeschlossen, dann aber 15 Jahre in der Fahrschulbranche gearbeitet, bis ich mich vor ca. einem Jahr entschlossen habe, mich ausschließlich meinen Investments und den eigenen Projekten zu widmen. Zum Zeitpunkt des Interviews bin ich 35 Jahre alt und sitze gerade auf der Terrasse des Schlosshotels Seefels mit Blick auf den Wörthersee. Mehr über mich findet ihr auf meiner Homepage. 😉 http://bernhardhummel.at/Ueber-mich/

Bernhard, was bedeutet für dich finanzielle Sicherheit oder finanzielle Freiheit?

Die Formulierung der Frage gefällt mir schon sehr gut! Denn eigentlich bedingt sich dieses gegenseitig. Finanzielle Freiheit bedeutet für mich, dass ich aus den Erträgen meiner Investments und Firma nachhaltig gut leben kann, ohne eine „nine to five“-Tätigkeit durchführen zu müssen. Durch den finanziellen Rahmen, den ich dafür (nachhaltig) als notwendig erachte, ergibt sich auch die finanzielle Sicherheit. Wobei man sich natürlich immer bewusst sein muss: Was bedeutet schon „sicher“? Vielleicht mehr dazu noch im Verlauf des Interviews!

Warum ist das Erreichen der finanziellen Sicherheit oder finanzielle Freiheit wichtig für dich?

Ok, ich schreibe es mal ganz ehrlich und direkt: Damit ich, wenn ich Lust habe, morgen nach St. Tropez zu fahren, dieses auch tun kann – ohne einen Urlaubsantrag bei irgendeinem Arbeitgeber stellen zu müssen. Dieses Statement soll jetzt natürlich symbolisch für die Beschreibung eines Lebensgefühls stehen. Aber wie gesagt, wichtig ist dabei die Nachhaltigkeit.

An dieser Stelle möchte ich etwas erwähnen, das mir sehr wichtig erscheint: Luxus macht in meinen Augen durchaus glücklich, Verschwendung aber macht langfristig in meinen Augen oft sehr unglücklich mit schlimmen Folgen! Und das Schöne an dieser Aussage: Jeder kann für sich entscheiden, was für ihn selbst Luxus ist! Auch Gesund zu sein, in Freiheit zu leben, etc. ist Luxus!

Du hast vor einem Jahr dein Angestelltenverhältnis beendet. Was waren deine Beweggründe?

Ja, das war definitiv keine einfache Entscheidung, zumal ich meinen Job sehr mochte! Es ist auch gar nicht gesagt, dass ich nicht – am besten ohne finanzieller Notwendigkeit – mal wieder, vielleicht auf Zeit, in einem Angestelltenverhältnis arbeite. Sein Angestelltenverhältnis zu beenden bedeutet nicht, dass man nicht auch wieder mal in dieses zurückkehrt. Sei es, weil es tatsächlich wirtschaftlich sinnvoll ist, oder auch einfach aus Freude daran! Ich glaube es ist ein falscher Gedanke, den ich immer wieder von Mitmenschen vernehme, dass es keinen Weg zurück gebe!

Derzeit aber genieße ich, mich mit mehr Fokus meinen Investments, so wie den Projekten meiner Firma zu widmen. Das war auch einer der schwerwiegendsten Beweggründe alle Angestelltenverhältnisse zu beenden. Der Drang nach persönlicher Freiheit war aber sicher auch ein Beweggrund. Ich konnte es mir einfach nicht mehr so gut vorstellen, 80 Wochenstunden im Angestelltenverhältnis weiterzuarbeiten, wie ich es für ca. 15 Jahre gemacht habe. Über diese 15 Jahre konnte ich allerdings eine gute Summe sparen und es war eine wunderbare Zeit für die ich sehr dankbar bin!

Was machst du um deine finanziellen Ziele zu erreichen?

Lernen, investieren und fleißig arbeiten. Ich denke, ich arbeite sogar mehr als früher – aber anders – und ich liebe es. Ich analysiere Investments, schaue CNBC und lese die News, sowie Bücher. Sehr wichtig aber vor allem ist mir der Austausch mit anderen Investoren. Zum Beispiel hier auf dem Finanzpolster, in diversen anderen Blogs, beim Financial Independence Table, in diversen Communities auf Facebook, wie beispielsweise der von mir gegründeten Annual Meeting Community. Sehr wichtig ist mir auch, nach Möglichkeit die Hauptversammlungen meiner Beteiligungen zu besuchen. Viele werden das nicht verstehen, aber ich habe das Gefühl dabei sehr viel zu lernen und mich so intensiver mit meinen Investments zu beschäftigen! Ich finde es toll sich gegenseitig auszutauschen und vor allem sehr lehrreich und hilfreich. Natürlich ist am Ende jeder selbst für seine Entscheidungen und Investments verantwortlich.

Mache wofür du brennst, heißt es immer wieder… . Ich brenne für sehr viel und ich mag es auch durchaus verschiedene Tätigkeiten parallel und im Laufe des Lebens durchzuführen! Nach wie vor halte ich Vorträge, veranstalte Fahrsicherheitstrainings und bleibe durch diverse Fahrschulbücher und Bücher im Bereich der Mobilität dieser Leidenschaft treu, auch wenn ich nicht mehr, so wie früher, direkt in einer Fahrschule arbeite. Besonders am Herzen liegt mir in diesem Bereich auch mein YT-Kanal: „BERNHARD HUMMEL – MOBILITÄT FÜHRERSCHEIN – ZUKUNFT“. Hier geht’s zum Kanal: bernhardhummel.at/youtube/

Außerdem schreibe ich ja derzeit sehr fleißig diverse Bücher. Heute wurde mein erstes Kinderbuch „Verkehrszeichen einfach verstehen“ gelauncht, bei dem wir versuchen Kinder sicherer am Straßenverkehr teilnehmen zu lassen. Wenn es nur ein Kind vor einem Unfall bewahrt, hat es sich doch schon ausgezahlt! Natürlich sind Bücher auch tolle passive Einkommensquellen. Hier ein Überblick über meine derzeit erhältlichen Bücher: bernhardhummel.at/Buecher/

Du bist vor kurzem ins Baltikum geflogen und hast einige P2P Kreditplattformen vor Ort besucht. Bei welchen Unternehmen warst du konkret und wie waren deine Eindrücke?

Ja, jetzt kommen wir zu einem meiner Lieblingsthemen, das aber, wie ich schon oft merken musste, stark polarisiert! Die einen lieben es, die anderen wettern dagegen: P2P Investments. Ich persönlich habe mich relativ ausführlich damit beschäftigt und sehe für mich ein interessantes Chance-Risiko Verhältnis in der Sache. Da man aber immer weiter lernen sollte, habe ich beschlossen, mir für meine weiteren Investments auch persönlich vor Ort ein Bild zu machen – die Menschen dahinter kennenzulernen!

Bei etwa 12% p.a. die ich so über die letzten Jahre bei den baltischen P2P-Plattformen meiner Wahl gemacht habe, zahlt sich meiner Meinung nach so eine Reise ab einer gewissen Investmentsumme jedenfalls aus. Da die Rückzahlungen in der Regel monatlich erfolgen, ist es nicht nur eine tolle Diversifikation zu Aktien, die nicht korreliert, sondern auch eine tolle passive Einkommensquelle. Man kann eigentlich um es zu verbildlichen einfach sagen: Etwa ein Prozent der investierten Summe kommt PRO MONAT in Form von Rückzahlungen durch die Zinsen zustande!

Aber wir schweifen ab, also konkret zu deiner Frage: Konkret war ich bei Mintos*, Twino, Bondora*, Viainvest, Swaper, EstateGuru*, Peerberry* und Viventor. Dort habe ich jeweils das Office ein wenig unter die Lupe genommen und das Gespräch mit dem CEO, CFO, bzw. höheren Angestellten gesucht.

Du hast ein paar sehr interessante Videos dazu gedreht, wo kann man sie ansehen?

Genau diese Büros, sowie die Gespräche habe ich versucht auch zu filmen. Nicht aufwendig, aber so, dass nach Möglichkeit auch andere Investoren aus unseren Communities einen Mehrwert von meiner Reise haben können. Ich habe alle P2P-Videos in dieser Playlist auf meinem eigenen YT-Kanal für Investmentthemen zusammengefasst: https://goo.gl/caQ1Rj

In welche Plattformen bist du investiert und nach welchen Kriterien wählst du deine P2P Kredit Projekte aus?

Um es kurz zu fassen, jene, die auch in der Playlist vorkommen. Der Hintergrund meines P2P-Trips nach Tallinn und Riga war ja, die Plattformen, bei denen ich bereits investiert bin genauer kennenzulernen. Ich bin zwar derzeit noch auf der Suche nach zwei weiteren Plattformen, um in Summe über 10 komplett verschiedene Plattformen zu streuen. Konnte aber nach meinen Kriterien noch keine weiteren, als die 8 für mich entdecken.

Nun zum zweiten Teil deiner Frage – nach welchen Kriterien wähle ich also aus: Auch da muss ich mich jetzt wohl ein wenig kurzfassen, wenn das Interview im Rahmen bleiben soll. Erst einmal sehe ich mir die Website und diverse Berichte in verschiedenen Medien genauer an. Gibt es ein Impressum und ein Office mit normalen Erreichbarkeiten? Welche Berichte gibt es über den CEO? Wie ist die Eigentümerstruktur der Plattform? Welche Kredite werden angeboten und wie sind diese besichert? …und natürlich, wie sieht es mit Chance/Risiko-Verhältnis aus. Grundsätzlich erwarte ich mir bei diesen Investments einen Zinssatz von etwa 12% p.A. . Das war jetzt wirklich die Kurzfassung, wenn Interesse besteht, können wir uns aber gerne an anderer Stelle einmal noch ausführlicher zu diesem Thema austauschen!

Was sind deine bisherigen Erfahrungen und was sind deiner Meinung nach die Risiken?

Also, meine bisherigen Erfahrungen sind wirklich ausgezeichnet. Ich bin beeindruckt, was Fintech für die Menschen ermöglicht. Schließlich spart eine intelligente Software ja unheimlich viele Kosten, was sowohl den Investoren, aber durchaus auch den Kreditnehmern zu Gute kommt. Man bringt also Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen möglichst effizient zueinander!

Ich denke, bevor man sich für solche Investments entscheidet, sollte man sich ohnedies einmal ausführlich mit dem Thema „Investieren“ allgemein, aber auch den Vor- und Nachteilen, wie auch Chancen und Risiken von P2P, bzw. P2B Investments auseinandersetzen. Hier beim Finanzpolster kann man dazu, finde ich, schon sehr viel lernen. Wirklich eine ausgezeichnete Informationsquelle. Aber beispielsweise auch mein Freund Lars Wrobbel betreibt speziell zu diesem Thema auch einen ausgezeichnet informativen Blog.

Außerdem meine ich sind zumindest gute Englischkenntnisse als Investor in meinen Augen, sagen wir mal sanft formuliert, von großem Vorteil. Vieles ist nur in Englisch verfügbar und auch die Kommunikation wird öfters in Englisch ablaufen. Das ist bei P2P so, genauso wie beim Investment in Aktiengesellschaften, etc. . Mir wäre es ohne Englischkenntnisse zu risky!

Viele fragen sich warum die Zinsen der P2P Kredite so hoch sind, obwohl die Zinsen momentan eher recht niedrig sind. Was ist deine Meinung dazu?

Ja, aber ich sehe da eigentlich absolut kein großes Fragezeichen dahinter. Es ist eigentlich sehr klar nachvollziehbar! Man sehe sich einmal an, wo bei einem Durchschnittsmenschen der Zinssatz in Österreich bei Kontoüberziehung oder Konsumkrediten liegt. Ziemlich in diesem Bereich – nur wissen es viele gar nicht und merken es vielleicht nicht einmal. Oft wird das Konto ja nur ein paar Tage überzogen und nicht, so wie der angegebene Zinssatz, über ein volles Jahr. So ist es ja auch, natürlich je nach Art, bei vielen der P2P Kredite. Oft handelt sich dabei um payday loans für bis zu 30 Tagen. Dazu kommt, dass in vielen Ländern die üblichen Zinssätze deutlich höher als in Mitteleuropa sind. Gerade diese short term loans müssen logischerweise einen hohen Zinssatz haben. Für die Kreditnehmer ist dieser übrigens oft aufs Jahr gerechnet noch deutlich höher. Das muss auch so sein. Schließlich müssen damit ja noch weitere Kosten und Risiken gedeckt werden.

Wieviel Prozent deines Portfolios investierst du in P2P Kredite? Planst du in Zukunft die Quote zu erhöhen?

Also, ich teile mein Portfolio derzeit sehr grob gesagt so auf: 25% P2P, 50% Aktien und im Moment 25% Cash. Das ist natürlich jetzt nur sehr über den Daumen. Mein Cash-Anteil ist derzeit sogar etwas mehr als die 25% und Aktien dem entsprechend weniger. Das liegt vor allem auch an der Übernahme der Buwog AG durch die Vonovia SE. Damit habe ich sehr gut verdient, aber nun ist durch die Übernahme gegen Bar ein beachtlicher Teil plötzlich wieder in Cash. Dazu habe ich auch ein Video gedreht – mittlerweile habe ich mich eben für die Annahme entschieden: youtu.be/zCXyDID8Xoc

Als Investor heißt es aber oft auch NICHT zu handeln und sich zu informieren. Das Geld wird also je nach Opportunitäten noch einige Zeit in Cash bleiben. Ich persönlich möchte mich zum Thema Immobilien noch weiter einarbeiten und sehe im Moment eher den Zyklus, wo man beobachtet und lernt, nicht aber unbedingt in Immobilien investiert. Die Preise sind schon auf einem sehr hohen Niveau, aber wer weiß das schon, was da noch kommt. Wir haben doch am Ende alle keine Glaskugel!

Achja, werde ich meine P2P Investments ausbauen? Direkt nach der Reise habe ich meine Investments auf etwa 25% erhöht. Eine weitere große Erhöhung ist nicht geplant im Moment, allerdings wächst bei meiner investierten Summe durch den wunderbaren Zinseszinseffekt das Kapital sehr schön.

In welchen Projekten arbeitest du gerade bzw. was sind deine nächsten Projekte?

Ui, wie lange haben wir Zeit? 😉 Vielleicht zuerst noch etwas, das ich anbringen will. Ich habe meine Ziele alle schriftlich definiert. Und zwar auch mit Zeithorizont. Das kann ich nur jedem empfehlen!

Dadurch werden auch meine Projekte natürlich beeinflusst. Nachdem eben das Kinderbuch fertig wurde, möchte ich mich natürlich einerseits um dessen Vermarktung kümmern, andererseits beginne ich nun ein neues Buch zu schreiben. Aber das wollen wir noch ein wenig geheim halten.

Weiters möchte ich meinen YT-Kanal zur Mobilität weiter ausbauen und damit möglichst viele Menschen mit einem Mehrwert erreichen. Letzte Woche habe ich fünf Videos direkt mit der Polizei zum Thema Verkehrsunfall gefilmt. Natürlich kein lustiges Thema, aber die Videos mit dem Fachwissen der Polizei können uns allen im Fall der Fälle helfen und Menschenleben retten! Hier geht es direkt zur Playliste auf meinem Mobilitätskanal: https://goo.gl/5GQ8vg

Natürlich erhoffe ich mir durch die größere Reichweite und Bekanntheit eine Erhöhung des Umsatzes durch Werbeschaltungen, Verkauf meiner Produkte und Affiliate. Schließlich sind wir hier auf einem Finanzblog, alles andere wäre für einen rationalen Kapitalisten auch nicht authentisch! Gruß an Kolja an dieser Stelle.

Viel Zeit aber nimmt tatsächlich auch die Betreuung meiner Investments in Anspruch. Das ist ja auch gut so 😉

Wir könnten uns glaube ich noch lange angeregt austauschen zu diesen Themen – ich liebe es einfach. Das werden wir auch immer wieder tun. Ich hoffe es war der eine oder andere Input für deine LeserInnen in diesem Interview dabei und möchte mich an dieser Stelle auch ganz herzlich für die Möglichkeit bedanken!

Fazit

Mache wofür du brennst. Um seiner Leidenschaft dem Investieren in Aktien und P2P Kredite nachzugehen und um Projekte zu realisieren, die ihm Spaß machen, hat Bernhard mit 34 Jahren sein Angestelltenverhältnis beendet.

Heute betreibt er mehrere Youtube-Kanäle, ist Autor diverser Bücher und genießt seine Freiheit.

Aufgrund der hohen Renditen und guten Diversifikation zu klassischen Aktien ist Bernhard von P2P Krediten besonders fasziniert. Seine Begeisterung ist sogar so groß, dass er kürzlich beschlossen hatte die P2P Plattformen vor Ort zu besuchen, um sie zu interviewen.

In den letzten Jahren investiert Bernhard einen beachtlichen Teil seines Vermögens in P2P Kredite.  Der Zinseszinseffekt bringt ihn dabei jeden Tag ein Stück weiter zum Ziel, der finanziellen Freiheit.

Vielen Dank Bernhard für dieses tolle Interview, wir werden bestimmt bald wieder etwas von dir und deinen Projekten hören.

Weitere spannende Interviews aus der Reihe Finanzielle Sicherheit ->hier.

Wenn du noch mehr über P2P Kredite erfahren möchtest, dann lese diese Artikel.

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Bildnachweis: Bereitgestellt

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Kommentare

  • Hi Finanzpolster, hi Bernhard, wie wichtig ist die Sparquote für das erreichen der finanziellen Ziele? Ich könnte noch so viel Zeit mit Wertpapieren beschäftigen, viel mehr Rendite kommt leider nicht mehr raus.

    Sonnige Grüße

    Marina

    • Hallo liebe Marina,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Erlaube mir vielleicht eingangs diesbezüglich ein Zitat von Henry Ford:

      „Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.“

      Somit, ja, klar, die Sparquote ist natürlich ein Faktor. Aber ich habe mich eigentlich um ganz ehrlich zu sein nicht nur mit der Sparquote in sofern beschäftig, dass ich mir dauernd AUSSCHLIESSLICH überlegt habe, wie ich noch weniger und noch weniger ausgebe, sondern vor allem AUCH, wie ich mehr verdienen kann. Die Lösung waren zum einen mehrere Jobs. Ich war nicht nur in der Organisation einer Fahrschule tätig, sondern habe parallel auch als Fahrsicherheitstrainer gearbeitet, war in eine Fahrlehrerakademie als Fahr(schul)lehrerInnenausbildner angestellt und habe noch selbständig in verschiedenen Akademien pädagogische Fachvorträge gehalten. Außerdem wurde mir aber mehr und mehr klar – ich denke das war einer der wichtigsten Erkenntnisse – dass ich selbst nur eine begrenzte Anzahl an Stunden arbeiten kann um Geld zu verdienen! Ich habe ca. 80 Wochenstunden gearbeitet, mehr ging eigentlich nicht wirklich. Ich war also begrenzt in meinem Einkommen, nicht wirklich skalierbar, außer, dass ich immer wieder versucht habe bessere Leistungen zu bringen und meinen Stundenlohn höher zu verhandeln.
      Daher musste sich mein System parallel ändern!!! Es mussten gewissermaßen unter anderem automatisierbare und skalierbare Systeme. Mit Büchern auf Amazon konnte ich gleichzeitig einer Vielzahl von Menschen helfen. Das System war skalierbar! Es ist egal, ob gerade einer bestellt oder ein hundert… dementsprechend natürlich auch die Tantiemen. Oder als Beispiel vielleicht YouTube – mit den Videos kann ich gleichzeitig vielen Menschen einen Mehrwert bieten, ohne selbst immer wieder dabei anwesend zu sein. Durch Affiliate, Buchverkäufe, Werbung, etc. könnte man dieses z.B. wiederum im Gegenzug monetarisieren. Jetzt bitte wirklich nur als Beispiele. Und dann die Aktien, P2P Kredite, Investments… auch diese arbeiten am Ende zu einem gewissen Grad parallel, skalierbar 24 Stunden täglich für mich, während ich mich wieder einer anderen Sache annehmen kann.
      Und so schließt sich meiner Meinung nach eher wieder der Kreis zu deiner Frage, wie man die Sparquote, die zweifelsfrei sehr wichtig ist, auch erhöhen könnte. Ich rechne also weniger dauernd durch, was ich noch und noch einsparen könnte (klar, ich bin schon sehr sparsam!!!), sondern nütze die Zeit tw lieber um neue Einkommensquellen mit Mehrwert zu erschaffen.
      Ein sehr spannendes Thema, man könnte hier wohl ewig weiter diskutieren, aber ich will dich jetzt mal nicht mit zu viel Text bombardieren. Ich hoffe meine Message kam an, nicht ganz einfach kurz zusammenzufassen! Sehr spannender Austausch, finde ich! DANKE!
      Vielleicht noch ein ganz wichtiger Tipp, nicht nur für dich – wie kam es zu diesem Umdenken, was hat mich dabei unterstützt? Es waren eigentlich tw relativ „einfache“ Bücher, die aber meine Denkweise, Haltung, Ziele für mich sehr positiv und fast mit glücklicher Laune am Weg zu diesen beeinflusst haben. Da ich diese Frage allgemein sehr oft bekomme, habe ich mir mal die Mühe gemacht, extra eine kleine und vor allem EHRLICHE Liste zu erstellen, welche Bücher bei mir quasi der Auslöser waren.
      Du findest sie hier: http://dietop5.eu/buecher/

      Lg Bernhard

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